16.01.2017

othera setzt auf das revolutionäre optische Messverfahren iOLM von EXFO

Die bestmögliche Auflösung einer OTDR-Messung wird im Allgemeinen durch die notwendige Dynamik bestimmt. Das OTDR wählt die Pulsbreite so, dass genügend Energie = Leistung x Zeit zur Verfügung steht, um das Faserende zu detektieren. Darunter leidet aber leider die Ortsauflösung.
Während das in Standardanwendungen noch hinnehmbar ist, stellt dies in passiven optischen Netzen  (PON) eine enorme Herausforderung dar, denn hier treten hohe Verluste (durch den optischen Splitter) mit kurzen Distanzen (die Ereignisse liegen oftmals nur wenige Meter auseinander) zusammen.

Will man die eng beieinanderliegenden Ereignisse im Nahbereich auflösen, benötigt man kurze Impulse, um die gesamte Strecke zu erfassen, aber längere Impulse.

Folgerichtig müssten mehrere Messungen am gleichen Objekt gemacht und diese Messungen dann manuell „zusammengefügt“ werden. Das aber kostet enorm viel Zeit.

 iOLM macht dies nicht nur vollautomatisch, sondern misst im Hintergrund auch noch über mehrere Wellenlängen. Erst diese Arbeitsweise liefert schnell und umfassend alle Details einer Strecke und kann so Ungereimtheiten, wie z.B. Makrobendings sauber beschreiben. Die Strecke selbst wird dann in einer schematischen Darstellung visualisiert, die neben der Bewertung der einzelnen Ereignisse im Problemfall direkte Hinweise zur Beseitigung einer möglichen Störung bietet.

Erst wenn die komplette Strecke entsprechend den Vorgaben funktioniert, wird die Analyse eine Freigabe erteilen.

iOLM liefert aber nicht nur genaue Analysen in PON-Strukturen, sondern konnte seine außerordentliche Leistungsfähigkeit auch im METRO- und Langenstreckenbereich beweisen. Plötzlich werden Ereignisse sichtbar, welche Probleme verursachen, die aber bisher nicht auffindbar waren!

 

Ab sofort setzt othera iOLM auf Ihren Messgeräten ein. Eine klassische OTDR-Messung ist auf Wunsch natürlich weiterhin möglich.
 
 
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